Monte hat öffentlich reagiert, nachdem ehemalige Counter-Strike 2-Spieler Bedenken wegen Gehaltszahlungen geäußert hatten. Die Position der Organisation ist, dass ehemalige Mitarbeiter und Spieler keine ungelösten finanziellen Ansprüche gegen den Club haben.

Der Streit folgte auf Aussagen vom 26. August von Alex “Rainwaker” Petrov, Oscar “AZUWU” Bell und Aurimas “Bymas” Pipiras. Die ehemaligen Monte-Spieler gaben an, während ihrer Zeit bei der Organisation auf gehaltsbezogene Probleme gestoßen zu sein.

Monte erklärte, einige seiner früheren Äußerungen seien emotional verfasst worden und hätten die Situation nicht korrekt wiedergegeben. Man entschuldigte sich für diese Kommentare, ergriff Maßnahmen bezüglich bestimmter Mitarbeiter und betonte die erklärte Unterstützung für pünktliche Gehaltszahlungen und die Erfüllung von Verträgen.

Anstatt eine gemeinsame Einigung mit dem ehemaligen Lineup vorzulegen, beschrieb Monte seine eigene Antwort auf die Anschuldigungen. Der Club erklärte, seine finanziellen Pflichten gegenüber den Spielern erfüllt zu haben, obwohl man akzeptierte, dass Zahlungen gelegentlich später als erwartet eingetroffen seien.

Laut Monte hätten etwaige Gehaltsverzögerungen nicht länger als zwei oder drei Wochen gedauert. Das Team sei über solche Verzögerungen informiert worden, und alle ausstehenden Beträge seien letztlich vollständig gezahlt worden. Monte erklärte außerdem, dass die Gehälter vor dem Major in Köln jeden Monat regelmäßig ausgezahlt worden seien.

Die Organisation brachte ihre Umstände mit dem Druck in Verbindung, dem Counter-Strike-Teams der Tier-2- und Tier-3-Ebene ausgesetzt sind. Monte gab an, ohne stabile Finanzierung gearbeitet, eine Krise durchgemacht und die Belegschaft reduziert zu haben, um das Team am Leben zu halten. Aus ihrer Sicht wird der Betrieb einer CS2-Organisation eher von der Leidenschaft für das Spiel als von wirtschaftlichen Erwägungen angetrieben.

Monte erklärte, das Ziel sei gewesen, das Niveau des Teams aus dem Jahr 2023 wieder zu erreichen. Die folgenden zwei Jahre beschrieb die Organisation als Versuch, diesen Stand trotz finanzieller Einschränkungen wieder aufzubauen. Diese Aussagen geben Montes öffentliche Darstellung seiner Lage und des Streits wieder.

Montes Erklärung zu Gehalts-, Preisgeld- und Sticker-Verpflichtungen

Monte erklärte, die seinen Spielern geschuldeten Gehälter seien gezahlt worden, und beteuerte, die relevanten Vertragsbedingungen eingehalten zu haben. Turniergewinne seien gemäß diesen Vereinbarungen verteilt worden, nachdem die Veranstalter das Geld auf das Firmenkonto überwiesen hätten.

Der Klub verwies außerdem auf eine spätere Abrechnung mit den Spielern. Monte gab an, erfahren zu haben, dass die Spieler bei einer anderen Organisation unterschrieben hatten, während sie noch unter Monte-Verträgen spielten, habe die Umstände geprüft und die Einigung gemäß den vertraglichen Bedingungen abgeschlossen.

Zu den Stickern erklärte Monte, weder die Spieler noch ihre Vertreter hätten die Organisation mit Fragen zu diesen Zahlungen kontaktiert. Der Klub gab an, die Spielervereinbarungen hätten 100 % der Einnahmen aus den eigenen Stickern der Spieler sowie einen Anteil an den Einnahmen aus Team-Stickern vorgesehen.

Monte erklärte weiter, Valves neuere Regelung teile den Pool 50 zu 50 zwischen Organisationen und Spielern auf. Die Organisation beteuerte, Gehaltsschulden und stickerbezogene Zahlungen seien alle beglichen worden, und wiederholte, dass kein ehemaliger Monte-Mitarbeiter oder -Spieler noch finanzielle Ansprüche gegen die Organisation habe.

Counter-Strike-Gameplay-Szene
  • Monte erklärte, alle fälligen Zahlungen für Gehalt, Preisgeld und Sticker seien abgeschlossen worden.
  • Die Organisation räumte ein, dass sich Gehaltsüberweisungen verzögern konnten, die Verzögerung jedoch zwei oder drei Wochen nicht überschritt.
  • Monte gab an, Preisgeldausschüttungen seien nach Eingang der Gelder von den Turnierveranstaltern erfolgt.
  • Die Organisation erklärte, die Verträge hätten den Spielern 100 % aus persönlichen Stickern sowie einen Anteil an den Einnahmen aus Team-Stickern zugesichert.

Begleitet wurde der Finanzstreit von Montes Version des Kader-Abgangs. Die Organisation gab an, langfristig mit dem Lineup weiterarbeiten zu wollen, behauptete jedoch, diese Pläne seien wegen der Handlungen der Spieler nicht umsetzbar gewesen.

Monte erklärte, die Spieler hätten Vereinbarungen mit einer anderen Organisation getroffen, ohne den Klub zu informieren, während sie noch Monte-Spieler waren. Sie seien anschließend zu Luminosity Gaming gewechselt, und die Organisation, der Kapitän und der Coach seien vor der Unterzeichnung dieser Verträge nicht informiert worden.

Nach Montes Darstellung unterbrach die Kadersituation eine über Jahre geleistete Arbeit und zwang den Klub, von vorn zu beginnen. Die Organisation erklärte außerdem, sie verdiene Kritik für ihre eigenen Fehler, argumentierte aber, ihre Erklärung zeige die Schwierigkeiten von Teams unterhalb der höchsten Ebene.

Ablauf und Positionen im öffentlichen Streit

Der berichtete Ablauf beginnt mit den öffentlichen Äußerungen von Rainwaker, AZUWU und Bymas am 26. August. Sie gaben an, bei Monte Gehaltsprobleme erlebt zu haben. Dem Bericht zufolge reagierte die Organisation zunächst mit ironischen Bemerkungen über Bymas.

Der CEO von Monte erklärte später, die ehemaligen Mitglieder des Lineups seien zu Luminosity Gaming gewechselt, ohne den Klub zu benachrichtigen. In ihrer ausführlicheren Erklärung gab Monte an, alle finanziellen Pflichten seien erfüllt worden, und bestritt, dass ehemaligen Spielern oder Mitarbeitern noch Geld geschuldet werde.

Die Organisation beschrieb außerdem die Belastung, ein Team ohne verlässliche Finanzierung aufzubauen. In ihrer Erklärung wurden LAN-Reisen, Gehälter und andere Betriebskosten als Teil der Last für Organisationen niedrigerer Ebenen genannt, ohne konkretes Budget oder Zahlungsplan anzugeben.

Die Aufzeichnung enthält somit sowohl Eingeständnis als auch Widerspruch. Monte räumte ein, dass es zeitweise zu verzögerten Gehaltszahlungen gekommen war, bestritt jedoch offene Beträge und ungelöste Vertragsverpflichtungen. Die Gehaltsbedenken werden den ehemaligen Spielern zugeschrieben, während die Zahlungs- und Vertragserklärungen Montes angegebene Position darstellen.

Counter-Strike-Gameplay-Szene
Erfasstes Thema Position oder berichtetes Detail
Ehemalige Monte-Spieler Rainwaker, AZUWU und Bymas erklärten am 26. August, sie hätten Gehaltsprobleme mit der Organisation gehabt.
Finanzielle Ansprüche Monte erklärte, kein ehemaliger Mitarbeiter oder Spieler habe offene finanzielle Ansprüche gegen die Organisation.
Zahlungsverzögerungen Monte erklärte, Verzögerungen seien zeitweise vorgekommen, hätten höchstens zwei oder drei Wochen gedauert und seien später ausgezahlt worden.
Sticker-Regelungen Monte erklärte, Spieler hätten Anspruch auf 100 % aus persönlichen Stickern plus einen Anteil an Team-Sticker-Zahlungen gehabt.
Lineup-Wechsel Monte erklärte, die Spieler hätten unter Monte-Verträgen woanders unterschrieben und seien später zu Luminosity Gaming gewechselt.

Monte wies den Vorwurf zurück, ehemalige Spieler mit unbezahlten Verpflichtungen zurückgelassen zu haben, räumte jedoch ein, dass Gehälter mitunter verspätet gezahlt wurden. Die Organisation vertritt den Standpunkt, dass jede verspätete Zahlung beglichen wurde und kein ehemaliger Spieler noch finanzielle Ansprüche hat.

Der dokumentierte Austausch enthält unterschiedliche öffentliche Darstellungen. Ehemalige Monte-Spieler berichteten von Gehaltsproblemen, während Monte erklärte, vertragliche Zahlungen für Gehälter, Turnierpreisegelder und Sticker seien erfüllt worden. Die Organisation brachte den Konflikt zudem mit dem späteren Wechsel des Rosters zu Luminosity Gaming und dem erklärten Bemühen in Verbindung, wieder an das Niveau von 2023 anzuknüpfen.