Die Welt von Counter-Strike 2 besteht nicht nur aus Frags und Headshots, sondern auch aus einem erfolgreichen Geschäft, in dem viel Geld umgesetzt wird.
Hardware und Zahlen: Wie funktioniert eine Farm mit 4.000 Accounts?
Danil Zeleny, der in engen Kreisen bekannte Besitzer einer Skin-Farm, hat kürzlich einen Insider über das Ausmaß seines Geschäfts ausgepackt – faktisch hat er Pixel-Mining in einen industriellen Prozess verwandelt. In einem Interview mit Anton Khomenok gab der Unternehmer ehrlich zu, dass er etwa 120.000 US-Dollar in das System investiert hat.
Der technische Teil wirkt intensiv — Danila verfügt über 60 leistungsstarke Geräte. Nebenbei bemerkt laufen auf jedem Computer 100 Accounts, die Cases und Drops der Reihe nach farmen: Ist einer fertig, kommt der nächste dran. So schafft es diese ganze Armada von 4.000 Prime-Accounts innerhalb einer Woche, ihr Kontingent zu “abarbeiten”.
Tatsächlich ist die Rentabilität beeindruckend:
- Umsatz (brutto): etwa 16.000 US-Dollar pro Monat.
- Nettogewinn: ungefähr 12.000 US-Dollar nach allen Abzügen und Gebühren.
Risiken und Razzien: Valve gegen Bots
Man sollte bedenken, dass solche Einnahmen jetzt unter Beschuss stehen — Valve hat kürzlich ein wahres Massaker veranstaltet und mehr als 30.000 Accounts gesperrt. Zudem flüstern Farm-Besitzer, dass die Repressionen weitergehen und niemand vor dem Verlust seiner Investitionen gefeit ist.
Gabe Newells Corporation säubert Steam systematisch von Bots, weshalb Danil Zelenys Geschäft im Prinzip einem Spaziergang durch ein Minenfeld gleicht. Es ist kurios, wie lange ein solches System noch jeweils 913.000 Rubel einbringen kann, angesichts der angezogenen Schrauben. Ein unerwartet starker Umsatz für “nur Spielen” ist erstklassig, wenn es die Investitionen schaffen, sich zu amortisieren.
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