Gerüchte über die plötzliche Rotation der Maps in CS2, die am Sonntag, dem 4. Januar, ausbrachen, erwiesen sich als verfrüht. HLTV-Nutzer bemerkten Anubis in der Liste der aktiven Mappula für das bevorstehende IEM Krakow 2026, wo er angeblich Overpass verdrängt haben soll. Die Situation löste sofort eine Welle von Diskussionen aus, doch ein technischer Fehler auf dem Portal wurde mit Valves tatsächlichen Plänen verwechselt.

HLTV-Redakteur Milan ‘Striker’ Švejda klärte die Details schnell auf: Das Auftauchen der Map in der Liste ist eine Folge der Verwendung veralteter Daten im System der Website und kein Insider über die Umstellungen.

Wichtige Fakten zum aktuellen Mappula-Zyklus:

  • Offizieller Status: Anubis verließ die kompetitive Szene bereits im Juli 2025 mit dem Start der dritten Saison von “Premier”. Die vierte Saison von Premier startet am 28. Januar 2026.
  • Aktuelles Lineup: Overpass behauptet fest einen Platz im Pool, der weiterhin die Hauptlocation für professionelle Meisterschaften und Ranglistenspiele bleibt.

Die Entwickler von Valve schweigen weiterhin bezüglich der Rückkehr des ägyptischen Sandes ins Spiel. Eine Analyse der aktuellen Metriken zeigt, dass die Rotation der Map bis Ende des ersten Quartals 2026 nicht zu den Prioritäten des Unternehmens gehört. Experten führen dies auf die Notwendigkeit zurück, die Balance der Seiten auf Anubis ernsthaft anzupassen, wo die Angreiferseite traditionell einen zu hohen Vorteil hat.

Statt der erwarteten Rückkehr der alten Maps hat sich der Fokus auf das Testen der aktualisierten Train und Cache verschoben, deren Spuren regelmäßig in den Update-Dateien gefunden werden. Derzeit ist es für professionelle Teams sinnvoller, sich auf die aktuellen sieben Maps zu konzentrieren, ohne sich von falschen Signalen in Statistikdiensten ablenken zu lassen.

Aus diesem Grund wird Overpass seine Position bei den kommenden Majors behalten, und Anubis-Fans müssen auf radikale Änderungen in der Geometrie der Einstiegspunkte warten, bevor die Map eine zweite Chance auf der Pro-Bühne erhält.